Am vergangenen Samstag, dem 22.01.2008 lud die Stadt Waldbröl mit dem Kreiskrankenhaus Waldbröl wieder zum gemeinsamen Neujahrsempfang. Christoph Waffenschmidt, der sein Amt zum 01.02.2008 niederlegt und Geschäftsführer von World Vision Deutschland wird, hielt seine letzte Ansprache als Bürgermeister von Waldbröl.
Nach der musikalischen Begrüßung durch die Musiker von POCO BRASS 1882, Posaunenchor Thierseifen unter Leitung von Eckhard Becker begrüßte zunächst Herr Joachim Finklenburg, Geschäftsführer der Kreiskrankenhaus Waldbröl GmbH, die zahlreich erschienenen Gäste im Festsaal des Krankenhauses.
Herr Finklenburg dankte insbesondere der Belegschaft des Waldbröler Krankenhauses für die verständnisvolle Zusammenarbeit. Die Veränderungen seien bereits angenommen. Er versprach darüber hinaus, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen im Zusammenhang mit der Gründung der anstehenden Krankenhausholding geben werde. Hierfür gab es viel Applaus.
Bürgermeister Christoph Waffenschmidt blickte nach der Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste, allen voran den Landrat Hagen Jobi, in seiner Festansprache erst einmal auf das Jahr 2007 zurück:
Auch für den Bürgermeister war und ist die Sicherung der Krankenhausstandortes Waldbröl ein ganz wichtiges Thema, welches nun in die richtigen Bahnen gelenkt wurde. Hier galt sein Dank Landrat Hagen Jobi, der als oberster Mann des Oberbergischen Kreises immer das Waldbröler Krankenhaus geschützt und unterstützt hat.
Auch auf den Umbruch in der Stadt ging der Bürgermeister ein. Christoph Waffenschmidt geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Er sei dankbar für die Chance und die Möglichkeit, in anderen Teilen der Welt, in denen es den Menschen bei weitem nicht so gut geht wie uns, helfen zu können. Zugleich tut es ihm persönlich auch leid, seine Heimatstadt zu verlassen und das Amt des Bürgermeisters aufzugeben. „Ich bin dankbar für das was ich erlebt habe, was wir gemeinsam bewegen konnten und für das Vertrauen, was mir entgegengebracht worden ist“, so Waffenschmidt. Seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger wünschte er alles Gute.
Eingerahmt wurde die Festrede von den Geininger Bu’am, einer waschechten 5-köpfigen Waldbröler - Bayerischen Blaskapelle, die dem Publikum mächtig einheizten und es zum Mitschunkeln animierte.
Ein Grußwort gab es am Ende noch vom Bürgermeister der Partnerstadt Jüterbog, Bernd Rüdiger, ehe POCO BRASS den Abend musikalisch einrahmte. Bei einem Imbiss wurden anschließend noch bis Mitternacht angeregte Unterhaltungen geführt.