

Ende 2008 erteilte der Rat der Stadt Waldbröl der Verwaltung den Auftrag, Fördermittel aus dem Förderprogramm „Klimaschutzinitiative“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin für die Erstellung eines integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes zu beantragen.
Am 30.06.2009 erhielt die Stadt Waldbröl vom Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, der für das Bundesministerium die Fördermaßnahmen abwickelt, den Zuwendungsbescheid für das Vorhaben "KSI: Erstellen eines integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes". Unter dem Förderkennzeichen 03KS0469 wird die Zuwendung für den Bewilligungszeitraum vom 01.07.2009 bis 31.10.2010 gewährt.
Mit der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Waldbröl beauftragte die Verwaltung am 01.09.2009 die Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft aus Essen. Diese Gesellschaft wird Anfang November 2009 ihre Arbeit in Waldbröl aufnehmen. Erste Arbeitsschritte werden die Erstellung einer stadtweiten CO2-Bilanz und die sektorspezifische Ermittlung von CO2-Minderungspotentialen sein.
In die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes werden neben der Stadtverwaltung und Vertretern aus den politischen Gremien weitere Akteure, besonders gerne solche mit Multiplikatorfunktion, eingebunden. Beispielhaft genannt werden können in diesem Zusammenhang die Energieversorger, die Kreishandwerkerschaft, die Industrie- und Handelskammer, Banken und Bausparkassen oder auch die öffentlichen Verkehrsträger.
Bis zum Spätherbst 2010 soll das Klimaschutzkonzept fertig gestellt sein.
Wer mehr zu dem Klimaschutzkonzept wissen möchte, kann sich im Rathaus an den Projektleiter Rolf Knott, Tel..: 02291/85181, rolf.knott(a)waldbroel.de, oder Peter Kaesberg, Tel.: 02291/85185, peter.kaesberg(a)waldbroel.de, wenden.