Blutspendebereitschaft in Waldbröl höher als in Großstädten

Helfen Leben retten. Die Blutspender aus Waldbröl. (Foto: Kahlau-Müller)
Helfen Leben retten. Die Blutspender aus Waldbröl. (Foto: Kahlau-Müller)

Alleine die vier großen Blutspendetermine in Waldbröl brachten für den DRK-Blutspendedienst 682 Konserven. Dankbar dafür sind mit Sicherheit die vielen Krebskranken, die am Meisten von dem kostbaren Überlebenssaft benötigen. Erfreulich ist, so Gerd Moser während der Blutspenderehrung, dass die Tendenz steigend ist. 61 neue Blutspender konnten in Waldbröl begrüßt werden. „Wir sind heilfroh, dass wird so gute Organisationen haben“, freute sich der Leiter des Ordnungsamtes, Jürgen Grassow, der den Dank an die Blutspender und das Team des DRK von Bürgermeister Peter Koester überbrachte. Er selbst, gab Grassow zu, kämpft noch mit seinem inneren Schweinehund, was das Blutspenden angeht. Stolz sind auch Jörg Harte, vom Blutspendedienst Breitscheid und Stefan Windhausen, vom DRK-Kreisverband. Beide dankten den Blutspendern und auch den „Alten Hasen im Roten Kreuz“, die diese Termine organisieren. Vergleicht man die Spenden-Bereitschaft in Köln und Waldbröl liegt die Stadt Waldbröl mit 4,7 Prozent vor Köln, wo nur ein Prozent der Bürger spenden gehen. Aber, auch in Waldbröl ist noch eine Steigerung drin, sind alle überzeugt. Mit Nadel und Urkunde wurden für 25 Mal Spenden geehrt: Jutta Altmeyer, Nadja Hansmann, Susanne Keyser, Hildegard Paulus, Helmut Peters und Helmut Ingo Rödder sowie Manfred Lütke aus Morsbach. Bereits 50 Mal haben gespendet Markus Esser, Dirk Kessler und Rosa Monika Seynsche-Zamzow sowie Petra Hermes aus Morsbach. Stolze 75 Mal haben Bernd Büttner, Hahn Hartwig, Walter Köster, Bettina Sellau und Hartmut Vogel sowie aus Breitscheid Andreas Marx gespendet.