Eingegipst und aufgeschnitten: Künstlerische Ausstellung zur Liebe

Gipsfiguren in der Ausstellung

Eine überwältigende Ausstellung zum Thema „Liebe“ präsentierten SchülerInnen der Klasse 9b an der Gesamtschule Waldbröl. Sie stellten in Zusammenarbeit mit ihren Klassenlehrern Kerstin Stahl und Holger Kuske ihre eigene Interpretation von Rodins „Der Kuss“ mit selbst erstellten Gips-Figuren dar, schrieben Gedichte zu positiven und negativen Erfahrungen mit Liebe, die auf große Bewunderung stießen; einige davon auch auf selbst gemalten Acrylleinwänden, welche alle verkauft wurden. In der mit Scheinwerfer-Licht erzeugten Atmosphäre wurde eine Diashow zum Thema Liebe gezeigt, außerdem wurde ein Quilt-ähnliches Stoffherz präsentiert. Das Fach Religion wurde durch Ausschnitte aus dem „Hohelied der Liebe“ auf Schriftrollen repräsentiert.

Insgesamt wurde die Atmosphäre von den Besuchern als sehr gelungen beschrieben und es gab ausschließlich positive Rückmeldungen wie „Das will man ja gar nicht mehr abbauen“ (Schulleiterin Maria Neunkirchen). Zwar lehnten zu Beginn des Projektes viele Schüler das Eingipsen verschiedener Körperteile ab, jedoch brachten sich mit der Zeit die Schüler so gut ein, dass einige sich schließlich selbst als Modelle für die Gipsfiguren zur Verfügung stellten.

Für uns Schüler ist klar: Solch ein Projekt sollte auch von allen anderen 9er Schülern durchgeführt werden können.