Ideenwettbewerb zur Gestaltung des Kreisels Talstraße abgeschlossen

Erhielten Preise für ihre Ideen:  Waldbröls Bürgermeister  Peter Koester (von links), Manfred Stentenbach, Horst Rosenthal,  Eckhard Richter und Annette Tillmann (Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Kultur der Stadt Waldbröl)
Erhielten Preise für ihre Ideen: Waldbröls Bürgermeister Peter Koester (von links), Manfred Stentenbach, Horst Rosenthal, Eckhard Richter und Annette Tillmann (Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Kultur der Stadt Waldbröl)

Rund acht Meter hoch, von 16,7 Millionen Farben verziert und aus Stahl und Glas konstruiert - das sind die wesentlichen Merkmale der Glasstele, die möglichst bald den Kreisverkehr Brölstraße/Talstraße in Waldbröl schmücken soll. Bereits vor einiger Zeit hatte die Stadt Waldbröl einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, bei dem Jeder einen eigenen Vorschlag zu Gestaltung des Kreisels einreichen konnte. Dabei musste berücksichtigt werden, dass verkehrsgemäß nur ein kleiner dreieckiger Teil von der gesamten Innenkreisfläche von 18 Metern Durchmesser, höhere Objekte als bloß bodendeckende Pflanzen enthalten darf. Schließlich soll das Objekt ein Blickfang sein, aber nicht die Verkehrsteilnehmer ablenken. Zudem soll es in engem Zusammenhang zur Stadt Waldbröl stehen. Insgesamt wurden acht Vorschläge, aus denen die Jury sich für einen entscheiden wollte, eingereicht. Der Gewinner wurde ebenso wie die anderen sieben Entwürfe im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Schule und Kultur im Bürgerhaus kund getan. Die Jury entschied sich für eben einen dieser beiden Vorschläge: eine rund acht Meter hohe Glasstele, die durch LEDs (Leuchtdioden) im Inneren dynamisch verziert und beschriftet werden kann sowie durch ihre klare geometrische Form und moderne Konstruktion zeitlos ist und einen Bezug zur Waldbröler Industrie herstellen soll. Die Fertigung soll aus diesem Grund auch in den Waldbröler Firmen SWS und WSM stattfinden. „Die Stele soll nicht zu Lasten des Haushalts der Stadt fallen“, nahm Bürgermeister Peter Koester vorweg, „sondern durch Sponsoring finanziert werden!“. Dabei soll jedoch keinesfalls der Eindruck einer Litfaßsäule entstehen. Die Gespräche mit den ersten Sponsoren laufen bereits, sodass die Umsetzung des „Alleinstellungsmerkmals für Waldbröl“, so Koester weiter, bald Realität werden kann. Vielleicht sehen wir dann durch LEDs animierte Schneeflocken auf einen virtuellen Tannenbaum fallen oder die Ankündigung „Heute ist Vieh- und Krammarkt in Waldbröl“ auf dem Kreisverkehr leuchten.