Aus roter Asche soll grüner Kunstrasen werden. Beim großen Hallenturnier des SSV Hochwald in der Heidberghalle Waldbröl stellte der Verein das Kunstrasenprojekt 2010 vor. Getreu dem Motto: „Ohne Kunstrasen ist alles Asche“, warben die Vereinsverantwortlichen gemeinsam mit dem Geschäftsführer der beauftragten Firma, Detlef Kolb, sowie deren Vertriebsleiter Bernd Kiesgen im Rahmen der Veranstaltung für den Quadratmeterverkauf des Projektes. Die Grundidee eine Kunstrasenanlage zu errichten kam den Vereinsverantwortlichen, als die Verteilung des Konjunkturpaketes II an die regionalen Vereine im Stadtrat bewilligt worden war. „Da sind wir auf den Zug aufgesprungen“, erklärte Uwe Pack, 2. Geschäftsführer des SSV. „160.000 Euro werden vom Land gefördert, 260.000 Euro kostet das Projekt“, erläuterte Vereinsvorsitzender Albert Kapp. „Jetzt müssen wir kötten gehen“! Einsparungen von 40.000 Euro versprechen sich die Verantwortlichen durch viel Eigenleistung des Vereins. In Eigenleistung wird die Drainage erneuert, die Zaunanlage gebaut und die Verbundsteinarbeiten um den Platz durchgeführt. „Wir sind auf Spenden angewiesen und hoffen auf die Unterstützung der Bürger“, hoffen Kapp und Pack und das Kunstrasenteam. Über das Internet (www.Kunstrasen-Hochwald.de) oder Vereinsmitglieder können symbolisch eine oder mehrere Parzellen des Grüns erworben werden. Am 6. April soll Baubeginn sein und zum jährlichen Sportfest vom 12. bis 18. Juli soll der neue Kunstrasenplatz offiziell eingeweiht werden. Der SSV Hochwald hat über 216 Mitglieder, davon 75 Kinder und Jugendliche. „Wir möchten mit dem Projekt Kunstrasen diese positive Vereinsentwicklung fortsetzen“, betonte Kapp. Beim Hallenturnier des SSV Hochwald sicherte sich die Windecker Zweitvertretung den „Heinz-Peters-Gedächtnispokal“ mit einem Finalsieg über den TuS Homburg-Bröltal vor Nümbrecht auf Platz drei.