Sternsinger sind noch bis Sonntag unterwegs

Bürgermeister Peter Koester (hinten rechts) empfing zusammen mit den Bankenvertretern die Sternsinger im Bürgerhaus. Foto: Kahlau-Müller
Bürgermeister Peter Koester (hinten rechts) empfing zusammen mit den Bankenvertretern die Sternsinger im Bürgerhaus. Foto: Kahlau-Müller

Ein gutes und erfolgreiches Jahr, wünschte Bürgermeister Peter Koester den Sternsingern in zweifacher Hinsicht. Natürlich für das eigene Wohlbefinden und auch für den Erfolg bei der „Sternsingeraktion“. Rund 30 Sternsinger warteten in tollen Kostümen auf den ersten Grundstock für die Sammeldosen. Dazu hatte nicht nur das Stadtoberhaupt einen Sack voller „Silberlinge“ mitgebracht. Koester hatte auch Vertreter der Waldbröler Banken eingeladen. „Das kann kein schlechtes Zeichen sein“, scherzte der Bürgermeister mit einem Augenzwinkern. Und das konnte Kaplan Sebastian Hannig auch spüren.

Im Bürgerhaus gab es erste Spenden für die Sammelbüchsen

In dem Geldsack, den Achim Krumm von der Volksbank Oberberg mitgebracht hatte waren 500 Euro. Und auch Ralf Wasser und Michael Otto von der Kreissparkasse Köln waren nicht mit leeren Händen gekommen. „Natürlich sollte es Klimpern“, freute sich Kaplan Hannig über das erste Geld in den Sammeldosen, „aber gegen ein kräftiges Rascheln haben wir im Sinne der bedürftigen Kinder auch nichts einzuwenden“.  Schwerpunktland für die Hilfsaktion der Sternsinger ist der Senegal. Die kleinen Könige der Pfarrgemeinde St. Michael möchten aber speziell das Projekt "Kürmi" in El Alto, Bolivien unterstützen. Dort arbeitet seit nunmehr zehn Jahren die aus Waldbröl stammende Sozialarbeiterin Eva Pevec für die Pfarrei „Sagrada Familia de Belén“. Das bedeutet „Heilige Familie von Bethlehem“ sowie für das Bistum El Alto.  Nicht nur im Senegal und in Alto profitieren die Kinder von der Sammelaktion. Auch Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten, in Flüchtlingslagern oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen - Kinder in gut 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten versorgt.