Stadt Waldbröl unterzeichnet Vertrag zum Breitbandausbau mit der Telekom

Bürgermeister Peter Koester bei der Vertragsunterzeichnung mit der Deutschen Telekom AG, vertreten durch Stefan Mysliwitz im Rathaus. (v.l.n.r.) Der Breitband-Internet-Beauftragte der Stadtverwaltung, Peter Kaesberg, hatte auf dieses Ziel hingearbeitet.

Bürgermeister Peter Koester bei der Vertragsunterzeichnung mit der Deutschen Telekom AG, vertreten durch Stefan Mysliwitz im Rathaus. (v.l.n.r.) Der Breitband-Internet-Beauftragte der Stadtverwaltung, Peter Kaesberg, hatte auf dieses Ziel hingearbeitet.

Montag, 23.11.2015 - 14:57 Uhr

(mv) Zu einer besonderen Vertragsunterzeichnung am 16.11.2015 hatte Bürgermeister Peter Koester ins Rathaus eingeladen. Der langersehnte Vertrag wurde mit der Deutschen Telekom geschlossen und beinhaltet den Ausbau der Ortschaften Hermesdorf, Heiningen, Bettingen und Fahrenseifen mit Breitband-Internet. Wie der zuständige Sachbearbeiter der Stadt Waldbröl, Peter Kaesberg, erläuterte, sind diese Orte bisher besonders unterversorgt, was die Internetanbindung betrifft. Teilweise sei DSL nicht einmal mit einer Bandbreite von 2 MBit/s verfügbar, so dass die Einwohner dieser Ortschaften sich mit sehr langsamem Internet begnügen oder auf teurere und volumenbegrenzte Funktarife zurückgreifen mussten.Das soll sich nun durch den beschlossenen Breitbandausbau radikal ändern. Innerhalb von maximal 12 Monaten wird die Deutsche Telekom insgesamt rund 7 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und 6 neue Kabelverzweigerkästen aufstellen, um die Haushalte technisch ins 21. Jahrhundert zu überführen.Bis Ende 2016 werden 85% der rund 1000 Anschlüsse in diesen Ortschaften eine Bandbreite von 50 MBit/s erhalten können. Weitere 10% können mindestens mit 25 MBit/s rechnen. Auch die verbleibenden 5% der Haushalte können sich noch auf eine Geschwindigkeit von ca. 16 MBit/s freuen. Dadurch verdoppelt sich im Stadtgebiet von Waldbröl die Anzahl der Anschlüsse mit einer Bandbreite von mehr als 25 MBit/s.Sobald der Netzausbau erfolgt ist, kontaktiert die Telekom die Anschluss-inhaber in dem Gebiet, um sie über die neuen Bandbreiten, Techniken und Tarife zu informieren.Während das Gewerbegebiet in Hermesdorf derzeit von der Firma Aggertechnik aus Gummersbach eine eigene hochperformante Funkanbindung bekommt, konzentriert sich das nun vertraglich beschlossene Ausbauprojekt auf Gebiete mit Wohnbebauung. Dies war, so Kaesberg, Voraussetzung für die Förderfähigkeit des Projekts. Von rund 260.000 Euro Kosten muss die Stadt Waldbröl nämlich nur rund 25.000 an Eigenanteil einbringen. Die Förderquote beträgt – anders als regulär 75% – stolze 90% aus Mitteln der Bezirksregierung, da sich die Stadt Waldbröl in der Haushaltssicherung befindet. Verhandlungen mit der Bezirksregierung und die Genehmigung des Haushaltssicherungskonzeptes machten es jetzt erst möglich, die Fördermittel zu erhalten, nachdem dies in der Vergangenheit daran gescheitert war, dass der Stadt Waldbröl die Investition des Eigenanteils nicht genehmigt wurde. »So können wir unseren Bürgern in weiteren Ortsteilen den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen. Auch für Arbeitnehmer mit Home Office und Selbständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwehrt für ihre Immobilie. Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor.« sagte Bürgermeister Peter Koester. »Wir danken der Stadt Waldbröl für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen« sagte Stefan Mysliwitz, kommunaler Ansprechpartner der Telekom für denBreitbandausbau. Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Es wird eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und das notwendige Material bestellt. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom.»Natürlich arbeiten wir weiterhin daran, abgesehen von diesem Projekt in Zukunft noch mehr Ortsteile und Ortschaften von Waldbröl mit einer schnelleren Internetanbindung erschließen zu können«, versicherte Bürgermeister Koester.

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