Mit 20.000 Euro unterstützt der „Verein Freunde der Gefährdetenhilfe Segenborn e.V.“ das gleichnamige, zur Diakonie Michaelshoven gehörende, Haus Segenborn. Haus Segenborn ist eine Einrichtung mit 65 Wohnplätzen des Oberbergischen Kreises für Männer und Frauen, die wohnungslos sind oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind.
Auf dem Gelände wird aktuell das Hofhaus für 23 Bewohner von Grund auf saniert. Wie Ete Bornemann, Vorsitzender des Fördervereins, in seiner kurzen Ansprache erklärte, wird das Geld komplett diesem Zweck zu Gute kommen. Im Rahmen einer kleinen Feier, zu der die Leiterin der Einrichtung, Frau Susanne Hahmann, neben verschiedenen Fördervereinsmitgliedern und dem Vorstand der Diakonie Michaelshoven auch Frau Birgitta Neumann, Geschäftsführerin der Abteilung Wohnungsloser, den Bürgermeister der Stadt Waldbröl, Christoph Waffenschmidt, sowie die Presse und die Bewohner von Haus Segenborn begrüßen konnte, wurde am 14. November 2005 der Scheck vom Vorstand des Fördervereines, Ete Bornemann, an den Vorstand der Diakonie Michaelshoven, Dr. Stefan Ziegler, übergeben.
Mit Benefizaktionen und Medienarbeit hat der Förderverein immer auf die Situation von Menschen ohne Wohnung und den notwendigen Umbau des Hofhauses in Segenborn aufmerksam gemacht und um Spenden geworben.
Vor Beginn der Sanierung gab es im Hofhaus keine räumliche Trennung von Toiletten und Duschen. Auch die Heizungs-, Strom- und Wasserleitungen werden zurzeit erneuert, ebenso die alten Fenster gegen wärmeisolierende Gläser ausgetauscht. Im Laufe der vergangenen 10 Jahre sind einzelne Gebäude von Haus Segenborn bereits saniert worden. Gab es in früheren Zeiten Häuser mit einfachem Standard, so mussten einige Bewohner eine Zeit lang in Vier- oder Fünfbettzimmern schlafen, so stehen hier heute funktionstüchtige freundlich gestaltete Gebäude zur Verfügung, die den Start in ein neues Leben erleichtern helfen sollen.
Der „Verein Freunde der Gefährdetenhilfe Segenborn e.V.“ ist vor über 10 Jahren gegründet worden, um die Arbeit der Einrichtung zu unterstützen. Auch Bürgermeister Christoph Waffenschmidt würdigte in seinem Grußwort die unermüdliche und außerordentlich erfolgreiche Arbeit des Fördervereins, denn er meinte „wann kann man einmal bei der Übergabe einer Spende in einer solchen Höhe dabei sein“. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch zwei Musikvorträge des Waldbröler Pfarrers Matthias Schippel.