Das Mahnmal am Heidberg in Waldbröl-Brenzingen erstrahlt wieder in neuem Glanz. Das 1953 unter anderem vom dem Heimkehrerverband und dem CVJM auf dem Grundstück der Familie Wehling aus Brenzingen errichtete Mahnmal sollte an die Vermissten, Gefallenen und noch in Gefangenschaft befindlichen Soldaten erinnern.
In den ersten Jahren nach seiner Errichtung wurde jedes Jahr eine Gedenkfeier, meist bei schlechtestem Wetter abgehalten. Mit Fackelzug und Musik wurde den Kameraden gedacht.
Um die Bedeutung der Gedenkstätte hervorzuheben, wurde das Kreuz vor etlichen Jahren beleuchtet. Von weit her ist es seit dem zu sehen. Über die Jahre wurde die Beleuchtungsanlage jedoch immer anfälliger und musste vor 15 Jahren komplett erneuert werden. Bereits damals, so Stockhausen, fanden sich etliche Sponsoren, die diese Maßnahme dankenswerterweise unterstützten, sodass die Beleuchtung auf Porzellanlampen umgestellt werden konnte. Die Pflege des Umfeldes um das Kreuz hatten die alten Kameraden, die selbst Spätheimkehrer waren übernommen. Die Kosten für Material und Arbeiten wurden bis zur Auflösung des Heimkehrerverbandes von diesem selbst übernommen. Auch der Kyffhäuserbund beteiligte sich an der Unterhaltung.
Seit wenigen Jahren ist das Mahnmal nun in die Hände der Stadt übergegangen. Trotzdem setzt sich Friedhelm Stockhausen unter Mithilfe von Reinhard Grüber auch dieses Jahr zusammen mit weiteren Helfern für die Erhaltung des Kreuzes ein. Die Reparatur in diesem Jahr wurde nötig, weil bei der Instandsetzung im November 2004 festgestellt wurde, dass größere Mängel am Holzwerk und der elektrischen Anlage bestanden. Diese Arbeiten konnte in diesem Jahr nur mit einem Gerüst durchgeführt werden und verursachten darüber hinaus einen erheblichen Kostenaufwand. Die entstandenen Kosten von fast 4.000,00 € konnte Friedhelm Stockhausen durch die großzügige Unterstützung verschiedener Firmen bisher zu drei Viertel decken. Hier gilt der besondere Dank den Firmen Getriebebau Stiebel, den Gebrüdern Roth, Elekrto Bergerhoff, dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Waldbröl e.V., der Waldbröler CDU, der Fa. Stefan Wahle und der Firma Gerüstbau Wirths sowie weiteren Privatpersonen, deren Väter im Krieg geblieben sind und den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes.
Friedhelm Stockhausen würde sich sehr freuen, wenn weitere Waldbröler die Stadt zukünftig bei der Erhaltung des Kreuzes unterstützen würden. Hilfe wäre möglich durch eine Spende an die Stadt unter dem Stichwort „Erhaltung des Heidberg-Kreuzes“. Selbstverständlich erhalten die Helfenden eine Spendenbescheinigung.