E-Autofahrer aufgepasst: Die Aral-Tankstelle am Kreisverkehr Friedrich-Engels-Straße verfügt nun neben den herkömmlichen Zapfsäulen zusätzlich über drei Schnellladesäulen für Elektroautos. Waldbröls Bürgermeisterin Larissa Weber hat vor Ort den symbolischen Stecker für die neuen Ladestationen mit der Dose verbunden.
„Die Investition der Firma Bellersheim in Waldbröl macht unsere Stadt noch fitter für die Zukunft. Eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur macht Elektromobilität alltagstauglich, stärkt unseren Standort und leistet zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz.“ freut sich die Bürgermeisterin über die zusätzlichen Lademöglichkeiten für E-Autofahrerinnen und -Autofahrer.
Die Unternehmensgruppe Bellersheim, zu der die Aral-Station am Verkehrsknotenpunkt Friedrich-Engels-Straße gehört, hatte neben Larissa Weber noch Vertreter von Aral zur offiziellen Inbetriebnahme eingeladen. Denn die Schnellladesäulen gehören zu Aral pulse. Der Chef von Aral pulse, Alexander Junge, hat keine Mühen gescheut und ist trotz winterlicher Wetterlage extra aus Hamburg nach Waldbröl gereist.
„Aral pulse betreibt inzwischen über 550 E-Lade-Standorte in ganz Deutschland. Und ich komme nicht zu jeder Eröffnung. Doch für Bellersheim habe ich mich gerne auf den Weg nach Waldbröl gemacht. Denn die Partnerschaft zwischen Aral und Bellersheim ist eine ganz besondere“, betonte Alexander Junge in seiner Begrüßung.
Als Vertreterin der Firma Bellersheim bedankte sich Simone Bellersheim für die freundlichen Worte. Für das mittelständische Mineralölunternehmen hat die Aral-Station in Waldbröl einen hohen Stellenwert. „Diese Tankstelle gehört zu den ältesten Bellersheim-Standorten. Dennoch sorgen wir seit über 30 Jahren dafür, den Standort immer auf dem neuesten Stand zu halten. Von daher sind die drei neuen Ladestationen der nächste konsequente Schritt“, freut sich Simone Bellersheim über das neue Angebot für alle Menschen, die in Waldbröl und Umgebung mit einem Elektroauto unterwegs sind.
„Wir haben in Waldbröl die derzeit beste Technik verbaut“, unterstreicht Felix Vierbuchen, der das gesamte Bauprojekt bei Bellersheim koordiniert hat. „Hier können problemlos drei Autos an allen drei Stationen gleichzeitig Strom laden. Eine Batterieladung auf bis zu 80 Prozent dauert knapp 20 Minuten. Je nach Fahrzeug kommt man damit 400 bis 460 Kilometer weit“, nennt Felix Vierbuchen ein paar beeindruckende Zahlen.
Die gesamte Baumaßnahme dauerte etwa 2,5 Jahre. Die meiste Zeit beanspruchten Anträge und die notwendigen Freigaben des Netzbetreibers. „Die eigentliche Installation hat unser Bauteam in knapp zwei Monaten erledigt“, berichtet Felix Vierbuchen und gibt schon einen Ausblick auf weitere Bellersheim-Projekte: „Kommende Woche geht eine Station in Altenkirchen ans Netz. Nur kurze Zeit später folgen die Bellersheim-Standorte in Wissen und Gummersbach.“
Wenn das neue Ladeangebot in Waldbröl von den Fahrerinnen und Fahrern eines Elektroautos gut angenommen wird, kann Bellersheim sogar noch eine vierte Station an der Aral-Tankstelle Friedrich-Engels-Straße in Betrieb. Die dafür nötigen Kabel sind bereits verlegt. Und noch eine Besonderheit: Eine Ladesäule ist komplett barrierefrei konzipiert.
Nachdem Waldbröl kürzlich vom renommierten Wirtschaftsmagazin Capital zu den 100 besten Lagen in Deutschland gekürt worden ist, gibt Waldbröl weiter Strom.
Bild v.l.: Alexander Junge (Aral pulse) Felix Vierbuchen und Simone Bellersheim (Bellersheim), Bürgermeisterin Larissa Weber und Rudolf Bergen (Marktstadt Waldbröl).

Schnellladesäulen
