Im Rathaus Waldbröl ist derzeit eine besondere Ausstellung zu sehen: Werke des Künstlers Hermann Kunz, der vor über zehn Jahren verstarb, werden hier in einer Hommage an sein Schaffen präsentiert. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, einen Querschnitt seines umfangreichen Werkes zu erleben, das sich über mehr als 75 Jahre erstreckt.
Hermann Kunz, gebürtiger Waldbröler, war Schüler der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und Meisterschüler von Otto Pankok. In seinen Arbeiten vereinte er klassische Expressionismen mit modernen Techniken – von Malerei über Collagen bis zu Monotypien. Besonders beeindruckend ist die Vielseitigkeit seines Schaffens, die in der Ausstellung deutlich spürbar wird.
Die Eröffnung der Ausstellung wurde von mehreren Persönlichkeiten begleitet: Bürgermeisterin Larissa Weber richtete ein Grußwort an die Gäste. Sie betonte:
„Hermann Kunz war nicht nur ein außergewöhnlicher Künstler, sondern auch ein Sohn unserer Stadt. Seine Werke zeigen, wie sensibel er die Welt um sich herum wahrnahm – mit einem wachen Blick für das Menschliche, das Natürliche und das Zeitlose. Mit dieser Ausstellung erinnern wir uns an einen Künstler, der unsere Stadt geprägt hat – und dessen Schaffen uns bis heute inspiriert.“
Einführung und Hintergrundinformationen zum Künstler gab Birgit Ludwig-Weber, 1. Vorsitzende des Kunstvereins Nümbrecht. Für die musikalische Begleitung sorgte Doo Jin Park am Klavier, dessen Darbietung die Vernissage auf besondere Weise untermalte.
Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Januar während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Sie bietet eine wunderbare Gelegenheit, das Werk eines Künstlers zu entdecken, der die Kunstszene der Region nachhaltig geprägt hat.

Vernissage Kunz – Larissa Weber – Bürgermeisterin

Vernissage Kunz
