Der Löschzug Thierseifen und die Löschgruppe Geilenkausen fanden sich am Montagabend zur feierlichen Übergabe von je einem neuen Einsatzfahrzeug im Bürgerdorf am Alsberg ein. Während die Einheit Thierseifen ein neues Tanklöschfahrzeug erhielt, dürfen sich die Mitglieder der Einheit Geilenkausen über ein neues Löschgruppenfahrzeug freuen.
Eingeparkt vor dem Waldbröler Rathaus empfingen Christian Geldmacher (stellvertretend für die Einheitsführung des Löschzuges Thierseifen) sowie Michael Knieper (Einheitsführer der Löschgruppe Geilenkausen) die beiden Feuerwehrfahrzeuge in einem festlichen Rahmen von Bürgermeisterin Larissa Weber.
An der Übergabe nahmen neben zahlreichen Wehrleuten beider Einheiten auch René Reissig-Hochweller als stellvertretender Leiter der Feuerwehr, Benjamin Korf als Abteilungsleiter des Ordnungsamtes sowie Stadtkämmerin Anja Brauer teil.
Die beiden von der Albert Ziegler GmbH ausgebauten Fahrzeuge auf Fahrgestellen von MAN verfügen über 320 PS starke Motoren und eine feuerwehrtechnische Grundausstattung samt Lichtmasten.
Während das an der neuen Feuerwache im Langenbacher Siefen eingesetzte Tanklöschfahrzeug (TLF 4000) einen 4000 Liter großen Wasser- und einen 500 Liter großen Schaummitteltank umfasst, führt das Löschgruppenfahrzeug (LF 10) der Einheit Geilenkausen 2500 Liter Wasser mit. Das singlebereifte Tanklöschfahrzeug verfügt über drei Sitzplätze sowie unter anderem über Löschrucksäcke, ein Nebellöschsystem und Düsenschläuche – jeweils innovative und effiziente Einsatzmittel speziell für den Löscheinsatz.
Im Gegenzug hierzu ist das in Geilenkausen stets als erstes ausrückende Löschgruppenfahrzeug mit neun Sitzplätzen ein „Allrounder“. Neben einem akkubetriebenen Kombinationsgerät aus Schere und Spreizer samt Unterbaumaterial befinden sich unter anderem auch Schornsteinfegerwerkzeug, mobiles Beleuchtungsgerät, ein Rauchschutzvorhang und ein Spineboard mit Notfallrucksack an Bord.
Die Feuerwehr Waldbröl reagiert so auf altersbedingt notwendige Modernisierungen sowie auf die im aktuellen Brandschutzbedarfsplan festgeschriebenen Anforderungen.
„Wir brauchen die Feuerwehr – sinnstiftende Investitionen wie diese sind daher umso wichtiger“, freute sich Bürgermeisterin Weber. Auch René Reissig-Hochweller bedankte sich in einer kurzen Ansprache für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung sowie für die der Feuerwehr Waldbröl mit den beiden Fahrzeugübergaben übertragene Verantwortung. Er zeigte sich ebenso erfreut über das Ergebnis beider Planungs- und Ausschreibungsprozesse. Das Investitionsvolumen liegt bei rund einer Million Euro.
