Pünktlich zum Tag der Biotonne am 26. Mai ist der Zero Waste Club des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes wieder mit dem Infomobil im gesamten BAV-Verbandsgebiet unterwegs und berät rund um das Thema Biotonne: Was gehört in die Biotonne – und was nicht? Was passiert eigentlich mit dem Bioabfall? Was ist mit kompostierbaren Biobeuteln? Und was mache ich gegen Frost und Gerüche?
Unsere Stationen:
18.05.2026 09:00 – 12:00 Uhr Marktplatz Lindlar
20.05.2026 09:00 – 12:00 Uhr Marktplatz Radevormwald
21.05.2026 09:00 – 12:00 Uhr Baucentrum Cronrath, Waldbröl
26.05.2026 09:00 – 12:00 Uhr Rathausplatz Morsbach
29.05.2026 09:00 – 12:00 Uhr REWE Hückeswagen
01.06.2026 09:00 – 12:00 Uhr EDEKA Hetzenegger, Kürten-Dürscheid
02.06.2026 09:00 – 12:00 Uhr HIT, Overath
09.06.2026 09:00 – 12:00 Uhr EDEKA Dick, Reichshof-Denklingen
12.06.2026 08:00 – 12:00 Uhr Wochenmarkt, Bergisch Gladbach-Refrath
Wohin der Bioabfall geht
Im Verbandsgebiet des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes werden organische Küchen- und Gartenabfälle zentral in der Vergärungs- und Kompostierungsanlage des Entsorgungszentrum Leppe in Lindlar gesammelt und dort zu hochwertigem Kompost, nährstoffreichem Humus und Energie weiterverarbeitet.
Diese Produkte sind jedoch nur so gut wie das Material, aus dem sie gewonnen werden. Störstoffe beeinträchtigen die Qualität und gelangen durch die Verarbeitung in die Umwelt. Bei starker Verunreinigung müssen die Abfälle aufwendig sortiert oder kostenintensiv als Restmüll entsorgt und verbrannt werden.
Was nicht in die Biotonne gehört
Glas, Metall und Plastik sind bekanntlich tabu. Doch auch Steine, Straßenkehricht, Tierkot oder Asche zählen nicht als organische Abfälle, sondern gehören in den Restmüll.
Vorsicht bei „kompostierbaren“ Biobeuteln
Bioplastikbeutel sind eines der größten Probleme in der Biotonne. Da die Vergärung des Bioabfalls unter Luftabschluss erfolgt, können sich diese Beutel in der kurzen Zeit nicht ausreichend zersetzen. Sie bleiben als Kunststoffreste im Kompost zurück und können zudem Siebe und Ventile während des Prozesses verstopfen.
Kontrollen und Konsequenzen
Seit Einführung der Biotonne in den 1990er-Jahren werden im gesamten Verbandsgebiet regelmäßige Kontrollen durchgeführt, vor allem im Hinblick auf Bioplastik. Falsch befüllte Tonnen werden markiert und vom Entsorgungsfahrzeug stehen gelassen. Der Inhalt muss eigenständig nachsortiert und Störstoffe als Restmüll entsorgt werden. Erst bei der nächsten regulären Abfuhr wird die Tonne wieder geleert.
Sie haben keine Möglichkeit, unsere Infostände zu besuchen?
Alle Informationen rund um die Biotonne sowie zu vielen weiteren interessanten Themen finden Sie auch auf unserer Website unter www.bavweb.de/abfallberatung. Für Fragen steht Ihnen die Abfallberatung gerne telefonisch unter 0800 805 805 0 oder per E-Mail an abfallberatung@bavmail.de zur Verfügung.
