Das Gefäßzentrum am Kreiskrankenhaus Waldbröl beteiligt sich am Samstag, 25. Juni 2011, am bundesweiten Aktionstag Gefäßgesundheit. „In Deutschland leiden 4,5 Millionen Menschen an der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK), oft ohne davon zu wissen“, sagt der Chefarzt der Angiologie und Leiter des Gefäßzentrums am Kreiskrankenhaus Waldbröl, Dr. Michael Marx. Gemeinsam mit seinen Kollegen bietet er ab 10 Uhr für Ärzte und medizinisches Personal genauso wie für die Öffentlichkeit zahlreiche Informationen über konservative Therapie, Intervention, Operation und Rehabilitation.

Viele Informationen für Patienten und Mediziner

Die Verschlusskrankheit könne weit reichende Folgen haben, wenn Betroffene nicht behandelt würden, weiß der Gefäßspezialist. „In Deutschland werden jährlich etwa 600.000 Amputationen wegen PAVK, oft in Verbindung mit Diabetes mellitus, vorgenommen.“ Laut einer Studie sterben 75 Prozent der PAVK-Patienten an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin (DGA) will das Team des Gefäßzentrums Waldbröl für Aufklärung sorgen. Unter dem Titel der bundesweiten Kampagne „Verschlusssache PAVK“ finden im Kreiskrankenhaus Vorträge statt über die Erkrankung. Dr. Marcela Jindra, Chefärztin der Radiologie, informiert über Kathetereingriffe bei der Verschlusskrankheit. Operative Behandlungsmöglichkeiten stellt Dr. Franz-Heinrich Flammang, Leitender Oberarzt und kommissarischer Leiter der Gefäßchirurgie, vor. Ab 11.30 Uhr bietet das Gefäßzentrum interessierten Besucher einen Risikocheck und periphere Dopplerdruckmessungen an. Wer die kardiologische / angiologische Rehabilitationseinrichtung KaRO kennen lernen möchte, kann ab 11.30 Uhr an Führungen teilnehmen.
Die Angebote des Aktionstages sind kostenlos. „Wir freuen uns auf viele Besucher“, sagt Magnus Kriesten, Geschäftsführer des Waldbröler Kreiskrankenhauses.