Die Einheiten Thierseifen, Heide und Geilenkausen bekommen in den kommenden Jahren nach und nach neue Gerätehäuser.

In der Bauausschusssitzung am 16.03.2021 wurde den Ausschussmitgliedern die Machbarkeitsstudien für drei Feuerwehrgerätehäuser der Waldbröler Einheiten Thierseifen, Heide und Geilenkausen vorgestellt.

Dabei sollen in den nächsten Jahren mehr als sieben Millionen Euro in die Ertüchtigung bzw. den Neubau von drei Einheiten investiert werden. Damit sollen die Standards für die Brandbekämpfer angepasst werden und den Einsatzkräften entsprechend Platz geschaffen werden incl. möglicher Erweiterungsmöglichkeiten. Hintergrund ist zudem, dass die Einheiten in Thierseifen und Heide im kommenden Jahr neue Fahrzeuge erhalten.

Christoph Peikert vom Fachbereich Bauen der Marktstadt Waldbröl machte deutlich, dass die Vorgaben der Machbarkeitsstudie noch nicht verbindlich seien, sondern es noch Anpassungen geben könne, wenn die Planungen weiter vorangetrieben werden.

In Thierseifen soll es laut Priorisierung losgehen. Geplant ist der Bau im Gewerbe- und Industriepark Waldbröl an der Straße Im Langenbacher Siefen. Damit ist man im Einsatzfall schneller am Geschehen, zumal der Gewerbe- und Industriepark zum Löschbezirk Thieseifen zählt. Am derzeitigen Standort in Bröl/Thieeifen lässt sich das künftige Raum- und Fahrzeugkonzept nicht mehr umsetzen, so Peikert im Ausschuss. Die Umsetzungsplanung starten, sobald der neue Brandschutzbedarfsplan beschlossen ist. Hiermit ist im Spätsommer zu rechnen.

Nach der Umsetzung der Baumaßnahme für die Einheit Thierseifen kommen dann die Einheiten Heide und Geilenkausen zum Zuge. Für Heide ist ein Neubau ebenfalls an anderer Stelle, aber in Heide, geplant.

Was Geilenkausen als letzten Standort betrifft, so sind hier die Vorplanungen noch längst nicht abgeschlossen. Hier geht es zunächst auch darum, ob man am alten Standort bleibt oder ob auch hier letztendlich ein neuer Standort gefunden werden muss.

In allen drei Fällen arbeitet die Verwaltung der Marktstadt Waldbröl mit der Feuerwehrführung sowie den jeweiligen Einheiten eng zusammen.