Die 19-jährige Lena Hübner ist die erste, die im Klinikum Oberberg im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes arbeiten wird. Am 1. August tritt die junge Frau, die gerne Kinderkrankenschwester werden möchte, in der chirurgischen Ambulanz im Kreiskrankenhaus Waldbröl ihren Dienst an. „Über den Bundesfreiwillendienst kann ich einen guten Einblick in die Arbeit in einem Krankenhaus bekommen“, sagt die 19-jährige Morsbacherin.

Das Klinikum Oberberg bietet im Rahmen des Bundesfreiwilligendienst Vollzeit- und Teilzeitstellen an. Der Bundesfreiwilligendienst löst zum 1. Juli den Zivildienst ab und ermöglicht nun Männern und Frauen ab dem 16. Lebensjahr nach Erfüllung der Vollschulzeitpflicht sich zwischen sechs und 24 Monaten im Krankenhaus zu engagieren. Ab dem 27. Lebensjahr kann der Dienst auch in Teilzeit ausgeübt werden.

Zehn Bewerbungen liegen in der Personalabteilung des Klinikum Oberberg vor. Nicht nur junge Leute wie Lena Hübner wollen ein Jahr lang im Krankenhaus arbeiten, auch Frauen zwischen 40 und 50 Jahren, die nach der Familienphase wieder in den Beruf einsteigen möchten, sind unter den Bewerbern. „Uns fällt auf, dass sich für den freiwilligen Dienst überwiegend Frauen interessieren“, berichtet Joachim Finklenburg, Hauptgeschäftsführer des Klinikum Oberberg.

Gesucht werden Bewerber in den Kreiskrankenhäusern Gummersbach und Waldbröl, im Zentrum für Seelische Gesundheit in Marienheide und in der Psychosomatischen Klinik in Bergisch Gladbach. Das Aufgabengebiet ist vielfältig: Unterstützung im Pflegedienst auf den Stationen, in der Notaufnahme, auf der Intensivstation, in den Funktionsabteilungen, in der Röntgenabteilung und in der Pathologie. Auch im Technischen Dienst, bei den Gärtnern, im Fahrdienst, und in der Küche können die Freiwilligen tätig werden.

Vor Antritt des Freiwilligendienstes können die Bewerber bei einem Schnuppertag die Abteilungen kennen lernen. Lena Hübner kennt das Waldbröler Krankenhaus schon gut. Sie hat bereits ein dreiwöchiges Praktikum in der Unfallchirurgie absolviert und kürzlich den Schnuppertag in der chirurgischen Ambulanz und in der Notaufnahme wahrgenommen. „Ich durfte gleich mit zu den Patienten, das hat mir gut gefallen“, sagt die 19-Jährige.

Das Klinikum Oberberg entlohnt den Einsatz der Freiwilligen mit dem Taschengeldhöchstsatz von 330 Euro und gibt einen freiwilligen Zuschuss zu Verpflegungs- und Fahrtkosten. Die Freiwilligen sind komplett sozialversichert und erhalten zum Beispiel bei einem einjährigen Einsatz 20 Tage Erholungsurlaub.

Interessierte können sich in der Personalabteilung des Klinikum Oberberg bei Elke Demmer melden unter der Telefonnummer 02291/82-1514 oder ihre Bewerbung gleich per Mail an elke.demmer@klinikum-oberberg.de senden.