Vor 200 Jahren und einem Monat, am 15. Februar 1813, wurde in der Nähe der ev. Kirche Waldbröl das Todesurteil gegen Johann Wilhelm Pauli aus Waldbröl – genannt Paul von Bettenhagen – vollstreckt, nachdem dieser in einem militärischen Schnellverfahren zum Rädelsführer eines Aufstandes gegen die erneute Rekrutierung für Napoleons Armeen erklärt und zum Tode durch Erschießen verurteilt wurde.
Der Ausschuss für Schule und Kultur des Rates der Stadt Waldbröl hat nach intensiver Diskussion beschlossen, an dieses Ereignis in der Geschichte Waldbröls mit einer Gedenktafel in der Nähe des vermuteten Vollstreckungsortes zu erinnern.
Mit der großzügigen Hilfe von Sponsoren konnte dieses Vorhaben nun verwirklicht werden.
Aus diesem Anlass soll am Freitag, dem 15. März 2013, 15.00 Uhr in der Alten Rathausstraße an dem Gebäude der Gaststätte „Zum Römer“ eine Gedenktafel durch offiziell enthüllt werden.
Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein.
Peter Koester, Bürgermeister der Stadt Waldbröl und Annette Tillmann, Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Kultur

Hintergrundinformationen zu Paul von Bettenhagen

Einen interessanten Artikel über die historischen Ereignisse von 1813 finden Sie unter www.zeit.de/1990/06/bald-sind-die-russen-hier„>http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wilhelm_Pauli