Der Rat der Stadt Waldbröl hat in seiner Sitzung am 21. Dezember noch zwei zukunftsträchtige Maßnahmen auf den Weg gebracht.
Zunächst beschloss der Rat bei 7 Gegenstimmen, das interkommunale, integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept Windeck/Waldbröl zur Förderung vorzulegen, anschließend dann einstimmig gleiches mit dem Förderantrag für die Ertüchtigung des Gartenhallenbades an der Vennstraße zu tun.
Durch das interkommunale, integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept kommt es zu einer regionalen Kooperation zwischen der Gemeinde Windeck und der Stadt Waldbröl auf den Gebieten Bevölkerungs- und Wohnsiedlungsentwicklung, Wirtschaft und Gewerbe, Energie und Klimaschutz, Verkehr, Mobilität, Kultur, Bildung und Soziales, Gesundheit sowie Tourismus, Freizeit und Naherholung.
Der einstimmige Beschluss zum Gartenhallenbad sieht vor, insgesamt ein rund 6,5 Mio. € schweres Paket auf die Bahn zu bringen, um das in die Jahre gekommene und unwirtschaftliche Bad wieder zu ertüchtigen und zukunftsfähig zu machen. Es soll ein „Gartenhallenbad für Alle – inklusiv und integrativ“ entstehen. Das neue Hallenbad wird zusätzlich mit einem Lehrschwimmbecken und einem Kinderbecken  für alle BürgerInnen und Kulturen geplant. Ebenfalls sollen die Außenbereiche aufgewertet werden.
Architekt Hinrichsmeyer sowie Hans-Joachim Hamerla vom Büro ASS, stellten die Planung im Rat gemeinsam mit Bürgermeister Peter Koester vor, die auf Begeisterung nicht nur im Rat sondern auch bei den interessierten Zuhörerinnen und Zuhören stieß.
„Bei aller Euphorie“, so Bürgermeister Peter Koester „geht es aber nur, wenn wir Fördermittel in der beabsichtigten Höhe bekommen. Es ist ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung unserer Stadt“.