Waldbröl. Herzrhythmusstörungen stehen im November im Mittelpunkt der bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung. Die Kardiologie am Kreiskrankenhaus Waldbröl beteiligt sich mit einer Veranstaltung am Samstag, 22. November, zum Thema „Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen“ an der deutschlandweiten Aufklärungskampagne über die Möglichkeiten der Diagnose und Therapie sowie deren Nutzen und Risiken. Nach Informationen der Deutschen Herzstiftung werden in Deutschland jährlich über 400.000 Patienten wegen Herzrhythmusstörungen in eine Klinik eingeliefert. Oft besteht große Unsicherheit darüber, ob Herzrhythmusstörungen harmlos oder lebensbedrohlich sind und wie ihre Beschwerden gelindert oder beseitigt werden können.
Die Klinik für Kardiologie und die Deutsche Herzstiftung laden am Samstag, 22. November, von 8.30 bis 13.00 Uhr in die Festhalle des Kreiskrankenhauses Waldbröl ein. „Unruhiger Herzschlag, Luftnot, Schwindel oder sogar Bewusstlosigkeit – hinter solchen Symptomen verstecken sich oft Herzrhythmusstörungen“, erklärt der Chefarzt der Kardiologie, Privat Dozent Dr. Michael Petzsch, der ab 9.30 Uhr durch die Vortragsveranstaltung führt. Dr. Rolf Wilkniß, Internist aus Weyerbusch, wird über die unterschiedlichen Herzrhythmusstörungen informieren. Anschließend stellt Dr. Udo Steiniger, Allgemeinmediziner aus Wildbergerhütte, die medikamentöse Therapie der Herzrhythmusstörungen vor. Die blutgerinnungshemmende Therapie bei Herzrhythmusstörungen empfiehlt Dr. Michael Theis, Internist aus Wissen, in seinem Vortrag. Über die Diagnose und Therapie von Vorhofflattern und Vorhofflimmern informiert Prof. Dr. Bernd Lemke, Klinikdirektor am Klinikum Lüdenscheid, die Besucher. Die Therapie der langsamen Herzrhythmusstörungen mittels Herzschrittmacher stellt Dr. Nicole Weber, Oberärztin in der Kardiologie am Kreiskrankenhaus Waldbröl, vor. Abschließend erläutert Dr. Helmut Roth, Oberarzt der Kardiologie am Kreiskrankenhaus Waldbröl, die Therapie der schnellen Herzrhythmusstörungen mittels Defibrilator.
Bereits ab 8.30 Uhr stehen Vertreter der Deutsche Herzstiftung und der Adler Apotheke aus Waldbröl für Fragen zur Verfügung. Die Adler Apotheke bietet zudem kostenfreie Messungen von Risikofaktoren an.
Weitere Informationen gibt es unter www.klinikum-oberberg.de„>www.herzstiftung.de im Internet.