In jeder Kommune im Oberbergischen formiert sich ein Hilfenetzwerk für die alltägliche Versorgung von Menschen, die zu der Gruppe der besonders Gefährdeten und derjenigen, die unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Hilfsangebote sind örtlich ganz verschieden und individuell auf die lokale Situation zugeschnitten. Die Zusammenfassungen der Hilfen sind auf der Internetseite des Oberbergischen Kreises unter http://www.obk.de/cms200/aktuelles/sars/kommunen/ zu finden.
„Gespräche mit den örtlichen Koordinatoren ergaben, dass sich zurzeit eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer findet, die Hilferufe Betroffener allerdings noch überschaubar sind. Dies ist im Hinblick auf noch funktionierende familiäre und private Netzwerke nachvollziehbar, wird sich voraussichtlich aber mit Fortschreiten der Erkrankungszahlen ändern. Daher ist die Vorbereitung von Strukturen, Rekrutierung von Helfern und Bündelung der Angebote jetzt wichtig. Neben der operativen Versorgung trägt die gesicherte und den Betroffenen bekannte Hilfe dazu bei, dass der Personenkreis der besonders gefährdeten Menschen tatsächlich Kontakte meidet und daheim bleibt. Die Lage ist und bleibt Dynamisch. So wird auch das Hilfenetzwerk bei Bedarf anzupassen sein.“, so Christine Prinz aus dem Amt für soziale Angelegenheiten.