Ende Februar ging für 14 Schülerinnen und Schüler aus zwei Lateinkursen des Waldbröler Hollenberg-Gymnasiums ein lange gehegter Traum in Erfüllung: Gemeinsam mit ihren Lehrern flogen die Zwölftklässler für ein verlängertes Wochenende nach Rom. Bei strahlendem Sonnenschein empfing die ewige Stadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten die Oberberger. Da es sich um Lateinschüler handelte, lag ein Schwerpunkt der Besichtigungen natürlich auf den zahlreichen Relikten der antiken Metropole. Neben dem Pantheon, einem in eine Kirche umgebauten Rundtempel, dessen Kuppel bis heute Besucher in ihren Bann zieht, standen das Kolosseum und auch die Überreste des Forum Romanum auf dem Programm. Der Schüler Marius M. sagte voller Bewunderung beim Anblick der imposanten Ruinen: „Erst durch die Anschauung bekommt man einen Eindruck von dem, was Rom einst war; kein Lateinbuch kann dies so lebendig vermitteln.“ Dieser Aussage stimmten alle Teilnehmer vorbehaltlos zu. Während eines Besuchs im Vatikan nahm die Gruppe am Angelus-Gebet des Papstes teil; für die meisten war dies das erste Mal, dass sie den deutschen Papst Benedikt sozusagen „live“ sehen und hören konnten. Abends aß man gemeinsam an einem langen Tisch in einer gemütlichen Pizzeria; für alle Teilnehmer eine angenehme und im täglichen Schulbetrieb so nicht mögliche Begegnung zwischen Schülern und Lehrern.
Die begleitenden Lateinlehrer L. Knura und F. Bohlscheid waren begeistert vom Engagement und auch dem Wissensdurst der Gruppe, die alle Programmangebote gerne annahm und mit zahlreichen Eindrücken versehen wohlbehalten nach Waldbröl zurückkehrte. Für alle Reiseteilnehmer war nach Abschluss dieser rundum gelungenen Fahrt klar: „Das war nicht das letzte Mal!“ Derart motiviert können die Schüler nun im nächsten Jahr daran gehen, ihr Abitur in Latein erfolgreich zu bestehen.