Gut 100 Waldbrölerinnen und Waldbröler, davon sehr viele Kinder und Jugendliche mit Plakaten versammelten sich heute um 14.00 Uhr vor dem Rathaus in Waldbröl, um Bürgermeister Peter Koester zu dokumentieren, dass sie alle, ob jung oder alt, für den Erhalt des Gartenbades in der Vennstraße kämpfen wollen.
Bis es so weit ist, wird zunächst auf die Reaktion auf den gestellten Förderantrag bei der Projektgruppe Jülich gewartet. Eine Projektskizze, nach der das Bad mit Hilfe eines so genannten Bürgercontractings saniert werden soll, wurde seitens der Stadt Waldbröl fristgerecht gestellt.
Die Bürgermeisterin stellte sich allen Fragen der Demonstranten und lobte "die hier gelebte Demokratie". Er lud alle ein, sich einem Arbeitskreis anzuschließen, der gemeinsam mit Verwaltungsmitgliedern und Bürgerinnen und Bürgern Vorschläge zum Erhalt des Bades erarbeiten soll. Rudolf Ganss, Sprecher der Gruppe hatte ganz schnell 19 Namen auf seinem Zettel notiert.
Beide Seiten, sowohl Bürgermeister Koester als auch die Demonstranten waren mit den getroffenen Vereinbarungen einverstanden, sodass sachlich weiter diskutiert werden kann. Nun bleibt abzuwarten, welcher Bescheid aus Jülich in Waldbröl eintreffen wird und welche weiteren Ideen im Arbeitskreis entwickelt werden.
Selbstverständlich halten wir Sie über den weiteren Fortgang auf dem Laufenden.