Große Ehre für Janine Schürmann: Als eine der 245 besten Auszubildenden des Prüfungsjahrgangs 2011 innerhalb der nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern wurde die Kauffrau im Gesundheitswesen am Freitag, 11. November,
in Bochum geehrt. Nur wer unter den insgesamt 81.000 Prüflingen in einem der 140 vertretenen Berufsbildern mit „sehr gut“ abgeschnitten und dabei sozusagen „Gold“ oder „Silber“ errungen hatte, war zu der Ehrung in die Jahrhunderthalle nach Bochum eingeladen.
„Janine Schürmann ist eine fachlich sehr engagierte Kollegin, die sehr teamorientiert arbeitet“, nennt der stellvertretende Leiter der Personalabteilung, Gerd Schumacher, die Stärken der 23-jährige Drolshagenerin. Schumacher hatte sie nicht nur nach Bochum sondern auch schon zur Ehrung der Besten der IHK Köln/Zweigstelle Oberberg Ende Oktober begleitet und gleich die Glückwünsche des Klinikums Oberberg überbracht.
Zurück im Kreiskrankenhaus Waldbröl, wo Janine Schürmann in der Personalabteilung tätig ist, gratulierte auch Geschäftsführer Magnus Kriesten mit einem besonderen Geschenk: Er bot der 23-Jährigen eine Stelle in der Personalabteilung an. „Wir freuen uns mit Frau Schürmann nicht nur über das hervorragende Prüfungsergebnis sondern auch über eine weitere Zusammenarbeit“, so der Geschäftsführer.
Eigentlich wollte Janine Schürmann nach dem Abitur Medizin studieren. Um fachliche Grundlagen zu erwerben, startete sie im September 2007 eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Klinikum Oberberg. Doch aufgrund der Folgen eines Sportunfalls musste sie ihre Pläne ändern. Sie sattelte um und bewarb sich um eine Ausbildungsstelle als Kauffrau im Gesundheitswesen – mit Erfolg. Im August 2008 begann sie mit der Ausbildung, die sie laut Schumacher „mit einem tollen Ergebnis“ im Juni dieses Jahres beendete. „Wir freuen uns, dass Frau Schürmann im Klinikum bleibt“, sagt Schumacher. Die 23-Jährige wird in der Personalabteilung in Teilzeit arbeiten und parallel Betriebswirtschaft, Fachrichtung Personalmanagement, studieren. Das Klinikum Oberberg unterstützt sie dabei auch finanziell. „Das Klinikum trägt 50 Prozent der Kosten des Studiums“, erklärt Schumacher.