Im September zeigt die Kölner Künstlerin Sandra Beyer im Rathaus Waldbröl Acrylarbeiten und Radierungen. Neben abstrahierten Werken aus dem Bereich der Mikroskop-Fotografie ist der Mensch ein wiederkehrendes Motiv.  Präsentiert wird diese Ausstellung der Reihe „Kunst im Rathaus“ von der Stadt Waldbröl und dem WKT.
Zur Vernissage am 7. September 2015, um 19.00 Uhr, sind alle Kunstinteressierten herzlich ins Rathaus Waldbröl eingeladen.

KURZVITA
Nach privaten Studien bei den Kölner Künstlerinnen Heike Hanson und Karin Mühlwitz studierte Sandra Beyer Freie Malerei und Graphik am Institut für Ausbildung in Bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) in Bochum. Dort besucht sie weiterhin die Meisterklasse von Prof. Qi Yang. Neben ihrem Studium bildete sie sich in Fachfortbildungen des Landes NRW und Seminaren bei Prof. Piotr Sonnewend, Volker Altrichter, Martin Mohr und Victoria Westmacott-Wrede fort und ist Mitglied in den Künstlergruppen Ätzend aus Bonn und der Fünfbettzimmer GmbK.  Sandra Beyer lebt und arbeitet in Köln.

KUNST ALS DENKABENTEUER
Entgegen der häufig formulierten These, dass das künstlerische Werk nur aus dem Inneren herausfließen müsse, versteht Sandra Beyer Kunst als Möglichkeit, den Erfahrungshorizont zu erweitern und sich malend dem eigenen Selbst zu nähern.
In ihren Arbeiten nimmt sie nicht nur Anleihen aus Literatur und Philosophie, sondern auch aus der Naturwissenschaft. Ihr Interesse gilt dabei stets der Frage nach dem Wesen des Menschen. Ist er nur eine mehr oder weniger attraktive Zusammenstellung von Zellen oder Codes? Wie steht es um sein Verhältnis zu sich selbst?
Eine mögliche Antwort auf diese Fragen möchte die Künstlerin nicht geben. Sie lädt jedoch den Betrachter ein, sie auf ihrem Denkabenteuer zu begleiten und sich ein eigenes Bild zu machen.