„Stille Nacht“, „In der schönen Weihnachtszeit“, „Wie die Weihnachtsgeschichte heute ablaufen würde“ – das Programmheft der diesjährigen Revue „Lichter im Advent“ machte kein Geheimnis um den Charakter der Veranstaltung. Mit einem stimmungsvollen Lichterfest läutete die Gesamtschule das Ende des Kalenderjahres ein. Die Veranstaltung, 2015 zur damaligen Übergabe der neuen Lichtanlage der Gesamtschule durch den Förderverein ins Leben gerufen, ist mittlerweile liebgewonnene Tradition. Viele Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Ehemalige besuchen die Schule an diesem Tag, um die adventliche Stimmung zu genießen.
In diesem Jahr wurden Besucherinnen und Besucher von einem Café empfangen, in welchem der Abiturjahrgang 2020 mit einem großen Kuchenbuffet sowie kühlen und warmen Getränken aufwartete.
Am frühen Abend startete die große Bühnenshow mit der Big Band, die drei ihrer neuesten Stücke zum Besten gab. Die Band, größtenteils besetzt aus Schülerinnen und Schülern der Musikklasse 8d, führt sowohl Big-Band-Klassiker als auch neuere Stücke, wie bspw. „Firework“ von Katy Perry, in ihrem Programm. Dann übernahmen die Moderatorinnen, drei Schülerinnen der Klasse 8a, die durch das Programm führten.
Die Klasse 6a unter der Leitung von Frau Langenbach und Frau Giersbach präsentierte den ersten Theaterbeitrag. In einer kurzen Szene stellte sie das Weihnachtsfest in einer „ganz normalen Familie“ dar und plädierte dabei für weniger Streiterei und Smartphone-Ablenkung. Ihren Appell krönte die Klasse mit einer selbst geschriebenen Variante von Rolf Zuckowskis „In der Weihnachtsbäckerei“ mit dem Titel „In der schönen Weihnachtszeit“.
Anschließend zeigte die Klasse 6b unter der Leitung von Frau Hellermann eine sphärische Tanzperformance auf das Lied „Take me into your skin“ von Trentemøller. Passend zum Titel der Veranstaltung wurde der Saal dabei von vielen „Lichtern im Advent“ erfüllt, auch ein Schwarzlicht-Part wurde in den Tanz eingebaut.
Tänzerisch ging es auch anschließend mit der Klasse 8a weiter, die „Das Schönste an Weihnachten“, die „Besinnlichkeit“, durch eine perfomatorische Gegenüberstellung von Besinnlichkeit und Trubel inszenierten.
Multimedial ging es dann auf die Pause zu. Die Musikklasse 7d inszenierte das Gedankenexperiment „Wie die Weihnachtsgeschichte heute ablaufen würde“ als Nachrichtensendung, in der sich Polizei, Psychologen und Streetworker mit kleinen Videos „live“ vom Stall in Betlehem meldeten.
Nach der Pause wurde es wieder musikalisch. Die Bläserklasse 7d spielte unter der Leitung von Herrn Kanzler zwei Stücke aus ihrem Weihnachtsrepertoir.
Orientalisch ging es im anschließenden Beitrag der Klasse 6d unter der Leitung von Frau Heinrichs und Herrn Köhler zu. Die Klasse präsentierte einen Auszug aus „Kalif Storch“. Das Kunstmärchen von Wilhelm Hauff wird im nächsten Jahr als Klassenprojekt vollständig aufgeführt werden.
Zur vorgerückter Stunde war es nun Zeit für reine Oberstufenbeiträge: der Literaturkurs 12 unter der Leitung von Frau Gaibur zeigte einen Teaser zu ihrem Stück „All Inklusive“, welches sie im Mai 2020 vorstellen werden.
Anschließend trugen Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a noch ein Weihnachtsgedicht vor. Den Abschluss der Veranstaltung boten drei Schülerinnen der Klasse 9a, die unter Begleitung von Herr Boenisch gemeinsam mit den Zuschauern „Stille Nacht“ sangen. In besinnlicher, adventlicher Atmosphäre verklang auf diese Weise eine begeisternde Veranstaltung.