SchülerInnen, Eltern und Lehrer des Gymnasiums, die sowohl im Schulchor ‚CANTO‘ als auch im Orchesterprojekt HGW 150 mitwirkten, bereiteten sich seit Monaten auf die Veranstaltungen der 150-Jahr-Feier des Hollenberg-Gymnasiums vor.
Das Festwochenende begann mit einem Festgottesdienst am Freitagnachmittag in der evangelischen Kirche Waldbröl. Der Schulchor ‚Canto‘ sang, begleitet von einem Streichorchester, eine Chorfuge von Johann Sebastian Bach und das bekannte ‚Ave Verum‘ von Wolfgang Amadeus Mozart und gestalteten somit den feierlichen Rahmen  des von einer Lehrer-Schüler-AG vorbereiteten  Gottesdienstes, der mit einem Stück für Trompete (Robin Klein) und Orgel ebenso feierlich beschlossen wurde. Schon am gleichen Abend fand das große Schulkonzert in der Aula des Gymnasiums statt, in dem ein breites Spektrum musikalischer Beiträge den begeisterten Beifall der Zuhörer fand, die die Aula bis zum letzten Platz füllten.
Sowohl der Schulchor ‚CANTO‘ unter der Leitung von Anne Jurzok, der nicht nur mit Pop und Jazz, sondern auch mit Brahms überzeugte, als auch das Orchesterprojekt HGW 150 mit 50 Ehemaligen, Eltern, Lehrern und Schülernunter der Leitung von Walter Köster trugen erheblich zum Erfolg des Schulkonzertes bei. „An der schönen blauen Donau“, die Polka aus der ‚Verkauften Braut‘ und der ‚Radetzky-Marsch‘, Werke aus der Zeit der Schulgründung‘ wurden in nahezu stimmungsvoller Professionalität vorgetragen und verzauberten das begeisterte Publikum.
Höhepunkte des Abends waren darüberhinaus die Kunstliedvorträge des ehemaligen Schülers Arndt Schumacher (Bariton), der von der ehemaligenSchülerin Helene Köhn am Klavier begleitet wurde. Nicht zu vergessen ist der junge Nachwuchskünstler Marius Mortsiefer, Schüler der Jahrgangsstufe 13, der eine virtuoses Konzert für Klarinette und Orchester meisterhaft vortrug.
Die dankbaren Zuhörer entließen die Musiker nicht ohne Zugaben. Zum Abschied sang der Chor, begleitet vom Orchester das schlichte und anmutige Abschiedslied ‚Neigen sich die Stunden‘.