Anlässlich eines Gespräches, das auf Einladung von Bürgermeister Peter Koester mit den Bürgermeistern und politischen Vertreter der Nachbargemeinden sowie den niedergelassenen Kollegen und der Leitung des Kreiskrankenhauses Waldbröl stattfand, wurde deutlich, dass nach wie vor Unklarheit über die nächtliche Einsatzbereitschaft des Kreiskrankenhauses Waldbröl herrscht. Offensichtlich ist es in Folge eines Presseartikels zu entsprechender Verunsicherung gekommen. Deshalb hier eine verbindliche Klarstellung:
Das Kreiskrankenhaus Waldbröl ist Tag und Nacht für alle Erkrankungen und Verletzungen einsätz- und aufnahmebereit. Die ärztliche Notfallversorgung ist in allen Fachbereichen (Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, lnnere Medizin und Kardiologie, Onkologie) sichergestellt. Lediglich Polytraumen können nachts in Waldbröl nicht versorgt werden. Dies entspricht dem seit Jahren gültigen Traumakonsens des Oberbergischen Kreises. Selbstverständlich ist es aber auch in diesem Fällen möglich, wenn das Krankenhaus Waldbröl das nächstgelegene Krankenhaus ist, dieses anzufahren. Es wird dann hier die entsprechende Stabilisierung des Patienten durchgeführt und der Patient dann ins regionale Traumazentrum nach Gummersbach verlegt.