Am 28. August 2012 wurde mit der Umsetzung des Beschlusses des Ausschusses Bauen und Verkehr begonnen, Radfahrstreifen auf dem Straßenzug Kreuzstraße / Friedenstraße durch Markierung herzustellen.
In der bergan führenden Straße wird ein so genannter Radfahrstreifen in einer Breite von 1,85m bis 2,00m durch eine nicht unterbrochene Blockmarkierung hergestellt. Diese Markierung darf von Kraftfahrzeugen im Längsverkehr nicht überfahren werden. Dadurch entsteht für Radfahrer ein gesicherter Verkehrsraum insbesondere für die langsame Fahrt bergauf.
In der Gegenrichtung wird durch eine unterbrochene Leitlinie ein Radfahr-Schutzstreifen markiert. Dieser Schutzstreifen darf von Kraftfahrzeugen im Längsverkehr nur im Bedarfsfalle überfahren werden.
Gemeinsam für Radfahrstreifen und Schutzstreifen gilt: Ein beparken dieser Flächen ist nicht erlaubt.
An den Ampelanlagen der Kreuzungen Homburger Straße / Kreuzstraße sowie der Kaiserstraße / Friedenstraße wird ein so genannter vorgezogener und aufgeweiteter Radaufstellstreifen markiert. Das erlaubt dem Radfahrer, sich vor den haltenden Kraftfahrzeugen aufzustellen und sich ggf. als Linksabbieger entsprechend links aufzustellen. Das vorgezogene Warten eines Radfahrers ist besonders bei Lastkraftwagen wichtig, um nicht in dessen toten Winkel zu geraten.
Zur Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit in unserer Stadt ist hiermit ein weiterer Schritt getan.