Seit letztem Freitag geht es rund am neu erstellten Boxbergkreisel in Waldbröl. Gemeinsam mit Projektleiter Heinz Thorn vom Landesbetrieb Straßen, den Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Boxberg und Vertretern aus der Politik hob Bürgermeister Peter Koester den Sperrzaun zur Seite und gab damit das wohl wichtigste Straßenbauprojekt der letzten Jahrzehnte für den Verkehr frei, nämlich den mit 45 Metern Durchmessern stattlichen Boxberg-Kreisel.
Der ist nun nach zwei Jahren Bauzeit für alle Verkehrsteilnehmer sowohl stadtein- als auch stadtauswärts befahrbar und das ohne Baustellenampel. Auch die provisorische Ampelanlage an der „Windigen Ecke“, der Kreuzung von Bahnhof- und Dr.-Goldenbogen-Straße mit der Kaiserstraße, ist abgeschaltet und die alte Anlage wieder in Betrieb.
Parallel zur Öffnung des Kreisverkehrsplatzes  bleiben nun für die nächsten Wochen sowohl die Homburger Straße als auch die Morsbacher Straße gesperrt, damit auch sie an den Kreisverkehr angeschlossen werden können. Gleichzeitig ist die Strandbadstraße seit Freitagmittag Einbahnstraße, so dass Verkehrsteilnehmer aus Richtung Homburg-Bröl oder Gewerbegebiet Langenbacher Siefen die Innenstadt über die provisorisch an den Boxbergkreisel angeschlossene Strandbadstraße bequem erreichen können.
Endgültig fertiggestellt wird der Kreisverkehr erst im Frühjahr, denn mit dem Abbau des nun nicht mehr benötigten „Bypasses“, der den Verkehr aus Waldbröl ableitete, und der Verlegung der Eisenbahnschienen unter dem Viadukt stehen noch umfangreiche Bauarbeiten an. Als letztes dürfen sich die Anwohner der Ernst-Moritz-Arndt-Straße freuen, deren Straße im Frühjahr wieder hergestellt wird.