In der Ratssitzung am vergangenen Mittwoch hat die Stadt Waldbröl ihren Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2020- 2023 eingebracht, der ein Minus für 2020 in Höhe von 398.002 EUR vorsieht, welches jedoch aus der Ausgleichsrücklage gedeckt werden kann. Nach dem aktuellen Stand der Planung ist der Haushalt in der Lage, alle notwendigen städtischen Aufgaben zu finanzieren und gleichzeitig eine positive Entwicklung für die Zukunft zu gewährleisten.
Dabei bleibt der Grundsteuer B- und der Gewerbesteuerhebesatz jeweils stabil und wird nicht  weiter ansteigen (Grundsteuer-B-Hebesatz = 765 v.H., Gewerbesteuerhebesatz = 575 v.H.).
Enthalten ist unter anderem ein Investitionsvolumen im Jahr 2020 von rund 17 Millionen Euro, das u.a. in Schulmedien, das Gartenhallenbad, die Löschwasserversorgung oder den Infrastrukturbereich fließen wird.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehen jedoch naturgemäß noch Haushaltsrisiken. Bis zur abschließenden Beratung des Haushaltes im Dezember 2019 kann es sich daher nur um vorläufige Zahlen handeln. Der Rat wurde eindringlich gebeten, Änderungen an dem vorgelegten Entwurf nur mit einem entsprechenden Kompensationsvorschlag zu beantragen.
Der Haushaltsplan des Jahres 2019 sowie der Entwurf des Haushaltsplans für das Jahr 2020 kann hier heruntergeladen werden.